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Damals war es – Fußball in Eppendorf Drucken
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TSV Großwaltersdorf / Eppendorf e. V. - News
Geschrieben von: R.R.   
Sonntag, den 11. April 2021 um 10:34 Uhr

10 Jahre wirkte Erhard Straßberger als Trainer der Männer in Eppendorf. 1955 führt er die Mannschaft in die Bezirksklasse und 1962 in die Bezirksliga !
Dramatisch verlief die Aufstiegs-Saison. Aus den letzten beiden Spielen benötigte die Fortschritt-Elf noch einen einzigen Punkt. Nach einer 1:0 Führung verlor man in Augustusburg mit 1:3. Noch spannender ging es im letzten Spiel in Eppendorf gegen Turbine Freiberg zu. Eppendorf führte 3:1 und sah wie der sichere Sieger aus, die Turbine kam aber noch ins Rollen und stellte den Ausgleich her.
Der Freiberger Trainer rief nach dem 3:3 seinen Spielern zu
„Aufhören mit Schießen“. Er ahnte wohl mit dem Eppendorfer Aufstieg würde das Bier in Strömen fließen.
Die Aufstiegs-Mannschaft : Wiehl , Otto (+) ,Dendl , Hösel (+) , K. Trinks , Rieger (+) , Roscher (+) , Schröter , Göpfert ,
Hänel (+) , S. Trinks , Gehmlich (+) , Morgenstern (+) ,
Kröner und andere.
Trainer Erhard Straßberger (+) , Sektionsleiter Walter Erler (+).
Die Mannschaft ergänzte sich wie ein Uhrwerk, hatte mit Wiehl einen der wohl besten Eppendorfer Keeper im Tor,
verfügte über eine kompakte Abwehr  und mit  Roscher und S. Trinks über zwei pfeilschnelle Außen. Hänel in der Sturmmitte schoss Tore am Fließband, die von den Technikern Schröter und Göpfert (auch seine Effetstöße eine Augenweide) prächtig vorbereitet wurden. Im Lauf ergänzten sich der spielerische K. Trinks und die Käpfernatur Rieger. Unvergessen im Frühjahr 1962 verlor man in der Vorbereitung auf eisglatten Geläuf bei Motor Zschopau 12:0 (der Gegner hatte Filz unter die Schuhe gebracht) und wir spielten eher mit „Schlittschuhen“. Doch im Punktspiel kam es ganz anders. Überhaupt war der Start in die Bezirksliga sensationell. Zum Auftakt standen sich vor 1500 Zuschauern die beiden Aufsteiger Eppendorf und Oederan gegenüber, 0:0 endete das Spiel.
Am zweiten Spieltag siegte man bei Fortschritt Limbach
1:0 und das Heimspiel gegen Motor Zschopau wurd 2:0 gewonnen !!!
5:1 Punkte , 3:0 Tore in drei Spielen – einfach Wahnsinn als Aufsteiger.
Auch der damalige Kapitän Heinz Schröter bemerkte:
„Es war etwas Großartiges für Eppendorf , die Zeit ist leider vorbei. Wir hatten eine Mannschaft wo alles stimmte.
Arbeiter , Techniker , Torschützen – ein erfolgreiches Kollektiv“.
Selbst die Spielerfrauen waren von ihren Männern und den Umfeld angetan. So meinte Sonja Trinks, die Frau von Siegfried Trinks : „Wir waren ganz in Familie mit den Kindern dabei,hatten nach dem Spiel unseren Stammplatz im Sportlerheim. Auch auswärts ging es mit dem Bus mit ,
ob Sieg oder Niederlage gesungen wurde immer. Unvergessen die Aufstiegsfeier im Gasthof     Kleinhartmannsdorf , das war mächtig,gewaltig“.
Ihr Mann Siegfried Trinks stimmte zu :
„Die schönste Fußballzeit mit allem Drum und Dran, der Zusammenhalt in allen Dingen, auch mit den Funktionären“.
Auch Konrad Trinks spricht von den schönsten Augenblicken seiner Laufbahn.

Und weiter geht sie , die unendliche Geschichte des
Eppendorfer Fußball.       

 

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